Die Vogelsängerinnen


Presse

2013 - zweidausenddreizehn

25 Jahre Mundartgesang

Vogelsängerinnen luden zur musikalischen Jubiläumsfeier ein

Die Vogelsängerinnen und ihre musikalischen Gratulanten unterhielten das Publikum während der Matinee. (Foto: Forst)

Vogelsang. Kaum noch ein freier Platz ließ sich an den langen Tischreihen finden. Der Pfarrsaal von St. Konrad hatte sich sehr gut gefüllt, und die Kellner flitzten mit Getränken und belegten Brötchen umher. Die Vogelsängerinnen hatten zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen. Der Mundart gliche Frauenchor feierte nun mit einer Matinee seinen 25. Geburtstag.
Mit einer gesungenen Liebeserklärung an das Singen auf Kölsch betraten die 23 Sängerinnen mit ihrem Chorleiter die Bühne. Von Anfang an hatten sie das Publikum auf ihrer Seite. Es sang sogar bei den Refrains mit. Auch ein Lied aus der Feder eines ihrer Mitglieder begeistert die Zuhörer. Sie sangen über das, was sich in den vergangenen 25 Jahren verändert hat, und darüber, dass sie durchaus mit den Alterserscheinungen kämpfen müssen. So seien Sie gut beraten, immer eine Mappe mit Noten und Texten mitzunehmen. Früher hätten sie diese im Kopf gehabt.
Aber nicht nur die Vogelsängerinnen unterhielten während der dreistündigen Feier ihr Publikum. Befreundete Künstler sprachen ihre Glückwünsche aus. Ilse Jäger und Frederieke Döring von der Laienspielgruppe Kumede lasen einen Dialog vor, der mit einigen Frotzeleien gespickt war. Der Tenor Professor Doktor Thomas Heyer brachte mit Schülerin und Pianist seine Ständchen, und Thomas Küpper sang Willi Ostermann-Lieder. Auch der Männergesangsverein ließ es sich nicht nehmen, den Damen seine musikalischen Glückwünsche zu überbringen.
Die männlichen Kollegen waren auch an der Gründung des Chores nicht ganz unbeteiligt. "Damals gab es hier im Viertel nur einen Männerchor", erinnerte sich die Vorsitzende Anita Zöllig. Die Herren traten an einem Abend zusammen mit einem österreichischen Frauenchor auf, der im heimischen Dialekt sang. "Der Chor hat uns so gut gefallen, da haben wir gedacht, das können wir auch." Mitstreiterinnen fanden sich schnell. Am 8. Januar 1988 fand die erste Chorprobe statt. Inzwischen hatte die Gruppe bereits sieben verschiedene Chorleiter. "Die meisten waren Studenten von der Musikhochschule", so Zöllig.
Im vergangenen Jahr hat Johannes Wust die Stelle angetreten. Haben die Studenten früher noch umsonst die Leitung übernommen, werden die Chorleiter nun aus einem monatlichen Mitgliedsbeitrag finanziert. Auch die Feier zahlten die Damen aus der eigenen Tasche. "Wir hoffen natürlich, dass wir so viele Bönchen für Essen und Getränke verkaufen können, dass die Kosten größtenteils wieder reinkommen", betonte Zöllig.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 18. April 2013]

nach oben

2012 - zweidausendzwölf

Mit einem stimmungsvollen Auftritt gedachten "Die Vogelsängerinnen" dem verstorbenen Hans Knipp.

Die Zuschauer schauten erwartungsvoll auf die Bühne, als sich Die Vogelsängerinnen in schwarzen Kleidern hinter dem Klavier aufstellten. Dann folgten die ersten Akkorde des Liedes "Denn et Heimweh nemms de met". Zu Gedenken an den im letzten Jahr verstorbenen Hans Knipp lud sein langjähriger Freund und Vorstandsmitglied des Heimatvereins "Alt-Köln e.V.", Hans-Jürgen Hansen, zu einem stimmungsvollen Liederabend ins Volkshochschul-Forum. Das Konzert sollten den berühmten Liedermacher von seiner sentimentalen Seite zeigen, betonte Jansen. "Wir wählten viele seiner unbekannten Lieder aus, die Hans' Charakter widerspiegeln." Zudem traten Björn Heuser, Sakko Kolonia und Monika Kampmann mit Ingrid Ittel-Fernau als Duo auf. Jansen alias "Kölnbarde" selbst ehrte Knipp mit dem zusammen mit ihm komponierten Lied "Su vill Stäne" als klangvollen Abschluss des Abends.

[Quelle: Bergische Landeszeitung, 21. November 2012]

nach oben

2008 - zweidausendach

Kölsches Liedgut der Vogelsängerinnen

Frauenchor feiert Geburtstag mit einer Matinee

Vogelsang - Was liegt in Vogelsang näher, als sich selbst dem Gesang zu widmen. Und da der Name des Veedels eine ebenso wunderschöne Vorlage liefert zur Namensgebung eines Singkreises, war es für die sangesfreudigen Vogelsanger Damen auch schnell klar, wie ihr Chor heißen sollte. 20 Jahre sind nun seit der Gründung vergangen, und seither pflegt der Frauenchor "Die Vogelsängerinnen" in vielen Auftritten bei unterschiedlichsten Veranstaltungen das Liedgut in Kölscher Mundart.
Vor allem in sozialen Einrichtungen erfreuen die heute 23 Sängerinnen mit ihrem heimatlichen Repertoire ihr Publikum. Die positive Resonanz bei den Vorträgen der ausschließlich in Mundart gehaltenen Lieder zeugt auch davon, dass es wichtig ist, die Muttersprache nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Wer sich selbst von den kölschen Sangeskünsten der "Vogelsängerinnen" überzeugen möchte, kann dies am 15. Juni tun. Dann veranstaltet der Frauenchor zu seinem 20-jährigen Bestehen um 11 Uhr eine Matinee mit großem überraschungsprogramm im Pfarrsaal von St. Konrad (Pirolweg 1). Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Nachwuchs ist den Vogelsängerinnen von Leiterin Kerstin Kleine-Finke jederzeit willkommen. Geprobt wird jeweils dienstags von 18.30 bis 20.30 Uhr im Pfarrsaal von St. Konrad.

[Quelle: Kölner Wochenspiegel, 11. Juni 2008]

nach oben

1998 - nüngzehnhundert-achunnüngzig

Zuhören war ihnen zu wenig

"Vogelsängerinnen" baten zum Geburtstagskonzert

Mit einer gelben Blume und - passend zum Namen - einem kleinen gelben Vogel am Revers präsentierte sich der Frauenchor "Die Vogelsängerinnen" im vollbesetzten Pfarrsaal von St. Konrad.

Vogelsang - Mit einem unterhaltsamen Konzert im Pfarrsaal von St. Konrad am Pirolweg beging der Frauenchor "Die Vogelsängerinnen" sein zehntes Jubiläum. Die 35 Mitglieder, von denen 13 seit der ersten Probe dabei sind, boten unter der Leitung von Thomas Heyer zunächst ein Potpourri fröhlicher Melodien über die Kinderzeit, ihren Stadtteil und die Jahreszeiten. Heyer vertrat nur bei diesem, Auftritt aushilfsweise den angestammten Chorleiter Eckhart Radl. Außerdem präsentierten die Sängerinnen - intonationssicher und mit viel Rhythmusgefühl - ihre besondere Spezialität: Lieder auf kölsch wie "Minge Jade", "Minsche wie mir" und anderes.
Nach den "Vogelsängerinnen" trat der Männerchor Vogelsang auf sowie der Shantychor "Rheinmöwen Köln". Die Vogelsänger boten Frühlings-, Wander- und Trinklieder. Der Shantychor stilgerecht seemännisch angetan mit blauen Kitteln, beschwor das Leben auf See und die Sehnsucht nach der Ferne.
"Was die Männer können, das können wir auch", erklärt die erste Vorsitzende Marie-Luise Schmoll in ihrer Festrede die damalige Motivation der Damen, gemeinsam zu singen. "Die hatten regelmäßig Auftritte und wir standen stumm dabei und hörten andächtig zu". Schnell erarbeiteten sie sich ein Repertoire, mit dem sie bald auf Festen im Stadtteil, in Altenheimen und auf Weihnachtsmärkten auftraten. Bald wird der Chor jedoch vor ganz großem Publikum an besonderer Stätte auftreten: Im Jubiläumsjahr steht ein Auftritt der "Vogelsängerinnen" in der Kölner Philharmonie am 7. Juni im Rahmen eines Konzerts der Kreissängervereinigung an.

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 7. Mai 1998]

10 Jahre "Die Vogelsängerinnen"

Aus Anlass ihres Jubiläums luden die "Vogelsängerinnen" zu einer Matinee, und ganz Vogelsang kam. Im bis auf den letzten Platz besetzten Pfarrsaal überbrachten Ingrid Gerschberg von der Kreissängervereinigung, Reginald Bäffgen vom Stadtmusikverband, sowie Vertreter der Vogelsanger Ortsvereine ihre Glückwünsche.
Dann zeigten die "Vogelsängerinnen" unter der Leitung von Thomas Heyer in einem schwungvollen Potpourri, was sie in den 10 Jahren ihres Bestehens gelernt haben. Der Männerchor Köln-Vogelsang, der auch bei den Festvorbereitungen tatkräftig mit angefaßt hatte, brachte musikalische Grüße, und der Shanty-Chor "Rheinmöwen" begeisterte das Publikum mit Liedern der Meere.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Kölsch gab es nicht nur gesungen, sondern auch in flüssiger Form. Die rundum gelungene Veranstaltung dauerte bis in den Nachmittag, und das begeisterte Publikum wünschte sich eine baldige Wiederholung.
Marie-Luise Schmoll

[Quelle: polyphon, Stadtmusikverband Köln e.V., Ausgabe 2/1998]

nach oben

1997 - nüngzehnhundert-sibbenunnüngzig

Die "Vogelsängerinnen" kommen aus Köln-Vogelsang

Seit 1988 gibt es die "Vogelsängerinnen", größtenteils Ehefrauen von Mitgliedern eines Männerchors, in Köln-Vogelsang. Die 35 Chormitgliederinnen zwischen 21 und 75 Jahren singen hauptsächlich in Kölner Mundart. Ihr Repertoire umfaßt allein rund 30 Lieder der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit - von St. Martin bis Neujahr. Die Vorsitzende des sangesfrohen Vereins, Marie-Luise Schmoll bedauert oft, daß es so wenig Chorlieder für Frauenchöre gibt. Chorleiter Eckart Radl arrangiert daher das Liedgut für seinen Chor oft selbst. In ihrer "Winteruniform", schwarze Röcken und Westen zu weißen Blusen - sowie sommers wie winters einem Blumensträußchen mit einem Vogel darin - treten die "Vogelsängerinnen", die sonst vorwiegend in Altersheimen und auf lokalen Festen erfreuen, in diesem Jahr erstmals auf dem Weihnachtsmarkt auf.

[Quelle: unbekannt, 1997]

Däm Alldag en de Kaat gespings

Nicht nur die Klaaf-Gruppe, die seit zehn Jahren regelmäßig das Zentrum für Senioren und Behinderte SBK in Sülz besucht und dort die kölsche Mundart pflegt, gab bei der letzten Veranstaltung kölsche Anekdoten aus ihrem ereignisreichen Leben zum Besten. Auch Herman Hertfing und Willi Reisdorf erfreuten die Heimbewohner und die Gäste mit kölschen Sprüchen und Anekdoten, die unter dem Motto "Däm Alldag en de Kaat gespings" standen. Zwischen den Lesungen sorgt der Chor der "Vogelsängerinnen" mit Liedern "In unserem Veedel" für Kurzweil.

[Quelle: unbekannt, 28. Mai 1997]

Kölsche Lieder mitgesungen

Der Damenchor "Die Vogelsängerinnen" begeisterte die Senioren mit bekannten Liedern.

Sülz. Echte kölsche Unterhaltung bietet seit vielen Jahren der Kölntreff, den Roswitha Cöln für die "Zentren für Senioren und Behindere der Stadt Köln" SBK organisiert. Bei über 130 Veranstaltungen im Auftrag der Pflege des kölschen Brauchtums begeisterten zahlreiche namhafte und neue Autoren und Unterhaltungskünstler die Zuschauer. Seit 1986 unterstützt die Akademie för uns Kölsche Sproch die Initiative. Zum kölschen Nachmittag im Ernst-Schwering-Haus in Sülz kamen zahlreiche Hausbewohner und Freunde der kölschen Mundart, um dem Damenchor "Die Vogelsängerinnen" zu lauschen und selbst bekannte Lieder mitzuschmettern.
Unter dem Motto "Däm Alldag en de Kaat gespingks" brachten Herman Hertling und Willi Reisdorf alte und neue Mundart-Geschichten zum Besten. Beide Dichter und Rezitatoren bestachen durch ausdrucksvollen und lebhaften Vortrag in reinstem Hochkölsch. Die Zuhörer genossen die heiteren und besinnlichen Anekdoten und Erzählungen sichtlich und bedachten die Künstler mit großem, langanhaltendem Applaus.
Für die zehnjährige Unterstützung der Kölntreffs wurden die Mitglieder der Klaaf Gruppe um Gaby Amm mit der Silbernen Feder ausgezeichnet. Damit soll das schriftstellerische Können der Kölschautoren honoriert werden, erklärte Cöln bei der Verleihung.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 29./30. Mai 1997]

nach oben

1996 - nüngzehnhundert-sechsunnüngzig

Köln. "Kölsche Leedcher en Fröjohr und Summer" tragen die "Vogelsängerinnen", ein Damenchor aus Vogelsang, im Kulturcafé des Treffpunkts St. Martin in der Lintgasse 18-20 vor. Der muntere Chor ist am 2. Juni ab 15 Uhr zu hören.

[Quelle: Kirchenzeitung, Juni 1996]

Vom Zuhören hatten sie genug

Vieles im Repertoire ist selbstgedichtet - Weihnachtslieder auf Kölsch

Als Hahn im Korb fühlt sich Chorleiter Christoph Stiller zwischen den 35 Vogelsängerinnen im Alter zwischen 20 und 76 Jahren

Vogelsang - In der Natur hat alles noch seine althergebrachte Ordnung. Da zwitschern Amsel, Drossel, Fink und Star um die Wette, aber wohlgemerkt nur die Männchen. Die Vogelweibchen hören sich die Balzgesänge alle Frühjahre wieder an und picken hier und da gelangweilt nach einem armen Würmchen. Anders bei den Menschen, von Zeit zu Zeit müssen sie immer mal wieder eine kleine Revolution anstiften und die bewährten Traditionen über den Haufen werfen.
Ein so beschriebenes Ereignis trug sich auch vor über acht Jahren bei einem Gesangesfrühschoppen des Männerchors Köln-Vogelsang 1952 e.V. zu. Andächtig wie bei jedem Auftritt der "Vogelsänger" schienen die Ehegattinnen den holden Weisen ihrer Männer zu lauschen, doch der Schein trog. Denn im Innern brüteten die Frauen gar revolutionäre Gedanken aus: "Was ihr könnt, das können wir schon lange."
Und als der Gedanke erst einmal ausgesprochen ward, dauerte es nicht lange und frau hatte fast zwei Dutzend kesse Vogelsängerinnen zusammengetrommelt. Die sangesfreudigen Damen schritten schnell zur Tat. Am 12. Januar 1988 traf sich der Singkreis "Die Vogelsängerinnen" zur ersten Probe im Pfarrheim von St. Konrad in Vogelsang, der Ort an dem sie auch heute noch ihre Stimmen üben.
Sie schlossen sich der Kreissängerschaft Köln an und singen sich nun seit fast einem Jahrzehnt mit Liedern auf kölscher Mundart in die Herzen von Altersheimbewohnern, Besuchern von karitativen Veranstaltungen und besonders treuen Kunden der KVB. Gemeinsam mit dem Orchester der Kölner Verkehrsbetriebe und dem Männerchor Köln-Vogelsang nahmen sie nämlich eine CD mit lustigen Liedern auf, die sich allesamt ums Bahnfahren drehen und von der KVB als Werbegeschenke vertrieben werden.
Gemeinsame Freizeit
Bereits 1988 traten sie mit eigens gedichteten und selbst komponierten Melodien bei der Eröffnung der U-Bahnstrecke durch Ehrenfeld auf. In der Regel basieren alle Lieder der Vogelsängerinnen auf Eigenkreationen, getextet wird zu den verschiedensten Themen. Die Jahreszeiten werden bezwitschert, ebenso wie die Domstadt besungen wird und in der Adventszeit alte Weihnachtslieder ins Kölsche übersetzt werden. Stets sind die musikbegeisterten Frauen auf der Suche nach kölschen Texten, die sie zusammen mit ihrem Chorleiter Christoph Stiller vertonen.
Die Mehrheit der Sängerinnen ist um die 50 Jahre alt, viele kennen sich schon seit der Kindheit, als sie in Vogelsang noch gemeinsam die Schulbank drückten. So versteht es sich von alleine, daß die Chordamen sich nicht nur bei den wöchentlichen Proben, dienstags von 20 bis 22 Uhr in St. Konrad, treffen. Auch in ihrer Freizeit ziehen, sii oft gemeinsam los, sei es zur Besichtigung einer Bierbrauerei oder zur Schiffahrt über den Biggesee. Die erste Vorsitzende des Vereins Marie-Luise Schmoll weiß, daß der Verein deshalb auch besonders für die alleinstehenden Frauen eine wichtige Funktion hat.
Wer noch mehr über den Singkreis "Die Vogelsängerinnen" wissen möchte, der kann sich mit Marie-Luise Schmoll in Verbindung setzen. Tel: (Tel. entfernt - Der Webmaster)

[Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 4. Juli 1996]

Advent mit Chören

Am 9. Dezember 96 bot das Altenwohnheim ihren Mietern eine Adventsfeier im Festraum der evengelisehen Auferstehungskirche, zu dem zwei Chöre aus Vogelsang kamen. Nach den klangvollen Darbietungen des Männer-Chors Köln-Vogelsang 1952 e.V. unter Chorleiter Johannes Klütsch, der fast vollzählig aus voller Brust reinen Ohrenschmaus servierte, betraten die Vogelsängerinnen (Foto) unter Leitung von Marie-Luise Schmoll und Christoph Stiller die Bühne und ließen ihre Art Gesang zum Schunkeltakt in den Raum erschallen, auf höherer Tonebene, denn sie hatten weder Bas noch Bariton. Seit 20 Jahren kommen diese Chöre aus Vogelsang nach Mengenich, und freuen sich nicht nur über die gute Akustik im Festraum. Wie der 1. Vorsitzende des Männer-Chors, Karl Krey, ansagte: "Es klinge mein Lied, doch zuvor klinge mein Herz." Er lobte das sehr aufmerksame Publikum und dankte dem Schöpfer für die Zuteilung ihrer guten Stimme. Renate Jülicher, seit gut 20 Monaten Leiterin des Altenwohnheimes mit rund 250 Mietern, davon 30 Pflegefälle, verkündete stolz, daß 17 Bewohner über 20 Jahre dort wohnen, weitere 6 bereits über 25 Jahre.
Kaffee und Kuchen, dazu ein Fläschchen mit einem guten Tropfen für jeden Gast, so beherbergte die festlich geschmückte Kirche ihre Altesten aus der Nachbarschaft. Die Kosten hierfür teilten sich gerecht die GruBo als Vermieterin und die SBK, Centrum für Senioren und Behinderte der Stadt Köln in Riehl mit Geschäftsführer Otto Ludorff. Der Begleit- und Bringedienst wurde vom Personal besorgt, unter den Gästen der Adventsfeier waren auch einige Pflegefälle.

[Quelle: Bürger-Echo, 21. Dezember 1996]

nach oben

1995 - nüngzehnhundert-fünfunnüngzig

Klaav, Leedcher und Gegrilltes

Pulheim - Viele Senioren hatten sich schon seit langem auf den Tag gefreut: Zusammen mit vielen Mitgliedern der Neuen Pulheimer Karnevalsgesellschaft und deren Gästen feierten sie im Innenhof des Rathauses das mittlerweile schon Tradition gewordene Sommer- und Seniorenfest.
Mitglieder der KG bewirteten die Gäste mit Kaffee und Kuchen, Kölsch und Gegrilltem. Für die gute Stimmung sorgten neben einer Band Pulheimer Senioren, die in eigenen Gedichten auch auf die Umweltverschmutzung hinwiesen, die "Vogelsängerinnen" aus Köln. Der Frauenchor aus Köln-Vogelsang trat fast 40 Minuten auf und nahm die Besucher mit auf eine große Reise durch den Sommer und das alte Köln. Zu Gast war auch das Pulheimer Schützen-Kaiserpaar.

[Quelle: unbekannt, 1995]

Weihnachtliche Klänge im Gartencenter

Die Besucher im Dinger's Gartencenter wurden beim Bummel durch das reichhaltige Angebot des Gartencenters und den Weihnachtsmarkt von schönen Stimmen angelockt. Der Grund: Die "Vogelsängerinnen" gaben wieder ein Weihnachtskonzert. Unter der musikalischen Leitung von Chorleiter Christoph Stiller brachten sie die schönsten Weihnachtslieder zu Gehör. Die 30 Mitglieder des Vereins unter der kommissarischen Leitung von Margot Aust luden die Besucher zum Verweilen ein, die sich mit viel Beifall bei den Sängerinnen bedankten.

[Quelle: unbekannt, 1995]

nach oben

1994 - nüngzehnhundert-vierunnüngzig

Vogelsanger 'News'

Lang ist es her, heute war es wieder soweit. Mit einer Messe op Kölsch wurde die erste Standarte der "Schwabenthaler Mösche" in der Kirche St. Konrad geweiht. Hausherr Pastor von Levin, dessen erste Messe op Kölsch dies war, gab den Kölschen Part an Diakon Diefenbach und Norbert Hallerbach ab. Womit er Gutes tat, denn beide Herren verfügten über gute Kölsch-Kenntnisse - nicht nur flüssige - und machten ihre Sache sehr gut.
Für die musikalische Untermalung sorgte der Chor der Vogelsängerinnen unter Leitung von Marie-Luise Schmoll. Um den festlichen Rahmen zu heben, hatten sich auch die Schützen mit ihrem amtierenden König, Gerd Töller, eingefunden.
Alles in allem wird diese Fahnenweihe der Schwabenthaler Mösche und die Messe op Kölsch in schöner Erinnerung bleiben. Bedauerlich war nur, daß nicht alle Vereine an diesem Festakt teilnehmen konnten.

[Quelle: Bürger-Echo, 7. Mai 1994]

nach oben

1992 - nüngzehnhundert-zweiunnüngzig

Flopp-Show war Attraktion

Eine eigene Show, die die Mitglieder des Männer-Chors Vogelsang im Rahmen des Internationalen Chorfestes anlässlich der Feier ihres 40jährigen Bestehens aufführten, hatte zwar den lustigen Namen "Flopp-Show", doch ein Flop wurde sie keineswegs. Die Playback-Show mit Hits aus aller Welt begeisterte das Publikum im Festzelt zu später Stunde am "Gemütlichen Abend mit Tanz". Viel Mühe hatte sich der Chor mit seinen 44 Aktiven gemacht, um eine Reihe von Open-Air-Veranstaltungen durchzuführen, doch der Wettergott spielte nicht mit. Zum Glück war ein großes Festzelt da, das jeden Abend vollbesetzt war.
OB Norbert Burger hielt am Eröffnungstag die Festrede, zum Teil in Englisch wegen der auswärtigen Chorgäste (140 Sänger, die alle privat bei den Chormitgliedern in Vogelsang untergebracht waren). Es wurde ein glanzvolles Festival, mit viel Musik, mit Begegnung, Gespräch und vor allem Gesang - unter dem Motto: "Singen heißt verstehen" - internationale Verständigung. Das Fest wurde Abschied und Höhepunkt für Ehrenmitglied Theo Hamacher, zugleich gelungener Start für den neuen Vorsitzenden des Männerchores Vogelsang Karl Krey. Auch weibliche Stimmen waren im großen Folklore-Konzert zu hören: "Die Vogelsängerinnen" überzeugten mit "Summerwind" und anderen Liedern.

[Quelle: Ehrenfelder Wochenspiegel, 23. September 1992]

Siedlerverein Vogelsang

Kürzlich feierte der Siedlerverein Vogelsang seine Weihnachtsfeier im Pfarrsaal St. Konrad.
Als Gäste wurden die diesjährige Siedlerkönigin, Margret Strobl, sowie die amtierende Schützenkönigin Ilona Krein begrüßt.
Eine Bereicherung der Feier war der Auftritt der "Vogelsängerinnen" unter der Leitung von Charlotte Sabiel. Mit kölschen Advent- und Nikolausliedern stellten sie ihr Können unter Beweis. Ein weiterer Ohrenschmaus: ein kölsches Adventgedicht, welches die Mitsängerin, Marie-Luise Schmoll, aus dem Repertoire ihrer Mutter (Schmitz von der Post) vortrug. Mit viel Beifall verabschiedeten sich die 170 anwesenden Gäste von den Vogelsängerinnen.

[Quelle: Kölner Wochenspiegel, 16. Dezember 1992]

nach oben

1990 - nüngzehnhundert-nüngzig

Gemütliche Feier bei festlicher Musik

Vogelsang. Erich Huth, Leiter des Caritaskreises Vogelsang, blickte zufrieden in die Runde. über 250 Menschen hatten sich im Pfarrsaal von St. Konrad zusammengefunden, um bei der Weihnachtsfeier Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu vertiefen oder einfach nur ein Schwätzchen zu halten, um für ein paar Stunden ihre Einsamkeit zu vergessen. Im vergangenen Jahr hatte das "Rundschau"-Altenhilfswerk dem Caritaskreis einen Bus zur Verfügung gestellt. Rund 600 Touren hat er in diesem Jahr bewältigt. Mitarbeiter des Caritaskreises fahren ältere Menschen und Behinderte etwa zu Arzten und Behörden. Die Weihnachtsfeier ist fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm des Caritaskreises. Mit 101 Jahren war Gertrud Schmitz diesmal die älteste Teilnehmerin. Untermalt wurde die stimmungsvolle Feier von den "Vogelsängerinnen" (Foto), dem Männerchor Vogelsang, dem Kölner Jugend-Akkordeon-Orchester und der Gläsergilde St. Dreikönigen.

[Quelle: Kölnische Rundschau, 20. Dezember 1990]

nach oben

1989 - nüngzehnhundert-nüngunachzig

Ehrenfeld. Beim musikalischen Frühschoppen anläßlich des Ehrenfelder U-Bahn-Festes begrüßte der Präsident des Festausschusses Ehrenfelder Karneval, Hermann-Josef Kramer, mit Oberbürgermeister Norbert Burger eine Reihe von Ehrengästen aus Rat, Bezirk und Verwaltung sowie die Ehrenvorsitzenden Hans Wallpott und Gerd Wilczek. Es spielte die Regimentskapelle der Bürgergarde "blau-gold", die von den Gästen ebenso mit kräftigem Beifall bedacht wurde wie die Gruppe der "Vogelsängerinnen" (Foto) mit ihrer Sprecherin Margot Aust. Die Damen brachten kölsche Tön mit eigenen Texten aus Vogelsang im Festzelt dar. Johannes Giesberts und Bert Pulheim wurden an diesem Morgen mit den beiden ersten goldenen Oscars, für ihre U-Bahn-Erlebnis-Gedichte, von Bernd Schirner (Optik Geerling) ausgezeichnet.

[Quelle: unbekannt, 1989]

nach oben